Biodiversität in Siedlungsgebieten

Biodiversitätstrittsteine als Vernetzungselemente im Siedlungsraum

Weite, grüne Wiese unter grauem, bewölktem Himmel; rechts ein schmaler Schotterweg, in der Mitte Strommasten mit Leitungen, im Hintergrund ein größeres Gebäude und einige Bäume.
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Modellregion Thermenlinie

Das Projekt der Modellregion Thermenlinie zielt auf die ökologische Aufwertung und Vernetzung kommunaler Grünflächen in den Gemeinden Mödling, Gumpoldskirchen, Pfaffstätten und Wiener Neudorf ab. Insgesamt 19 Flächen mit über 4.900 m² sollen durch naturnahe Pflege und Einsaat mit regionalem Wildblumensaatgut (REWISA-zertifiziert) zu artenreichen Naturwiesen entwickelt werden. Ergänzt wird das Projekt durch eine Trockensteinmauer in Gumpoldskirchen (80 m Länge) und eine extensive Beweidung in Pfaffstätten (2.700 m²), um strukturreiche Lebensräume für wärmeliebende Arten zu schaffen. Die Methode umfasst vorbereitende Maßnahmen wie Grassodenabtrag, Fräsarbeiten, gezielte Einsaat, Pflegeumstellung (Mahd 1–2x/Jahr) sowie Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit. Die Umsetzung erfolgt in Kooperation mit dem Landschaftspflegeverein, dem Biosphärenpark Wienerwald und den Gemeinden. Ziel ist die Förderung der funktionalen Konnektivität zwischen bestehenden Biodiversitäts-Hotspots wie Eichkogel, Kalenderberg und Rabentisch.